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Hochdramatische Sopran (High Dramatic Soprano)

Martha Mödl, German High Dramatic Soprano

By December 10, 2023No Comments

I always had a bit of difficulty with Martha Mödl. This was primarily because I had only heard her in her later years, when her voice became one big wobble. However, here, when she was young, the voice was magnificent. Many high dramatic sopranos run into the same problems as Mödl – they sing heavy roles for a long-time and end up pushing to make a sound. These are the first steps to losing the voice and gaining an ugly wobble. Even in these early recordings, you can hear the beginning of vocal problems. But she, in the right repertory, was a great singer, and I hope that you enjoy the posting. There is a rather long excerpt from Siegfried. I would encourage you to listen to it even though it is long.

Brahms, “Die Mainacht”

Wann der silberne Mond durch die Gesträuche blinkt,
Und sein schlummerndes Licht über den Rasen streut,
Und die Nachtigall flötet,
Wandl’ ich traurig von Busch zu Busch.

Überhüllet von Laub girret ein Taubenpaar
Sein Entzücken mir vor; aber ich wende mich,
Suche dunklere Schatten,
Und die einsame Träne rinnt.

Wann, o lächelndes Bild, welches wie Morgenrot
Durch die Seele mir strahlt, find ich auf Erden dich?
Und die einsame Träne
Bebt mir heißer die Wang hera

Brahms, “The night in May”

Whenever the silver moon peers through the the thicket
And scatters its slumbering light over the grass,
And the nightingale sings like a flute,
I wander sadly from bush to bush.

Covered over by foliage, a pair of doves is cooing
Their devotion in front of me; but I turn and
Look for darker shadows,
And a single tear runs down my cheek.

When, oh smiling picture, which, like dawn
Is shining through my soul, when shall I find you on earth?
And a single tear
Trembles warmly as it goes down my cheek.

‘Wagner, Tristan und Isolde, “Liebestod

Mild und leise, wie er lächelt
Wie das Auge hold er öffnet,
seht iht, Freunde?
Seht ihr’s nicht?
Immerlichter, wie er leuchtet
Sternumstrahlet hoch sich hebt?
Seht ihrs nicht?
Wie das Herz ihm muthig schwillt
Voll und hehr im Busen ihm quillt?
Wie den Lippen, wonnig mild,
süsser Athem sanft entweht
Freunde! Seht!
Fühlt und seht ihr’s nicht?
Höre ich nur diese Wiese
Die so wundervoll und leise
Wonne klagend, Alles sagend,
mild versöhnend
Aus ihm tönend, in mich dringet,
auf sich schwinget
Hold erhallend um mich klinget
Heller schallend, mich um wallend,
sind es Wellen sanfter Lüfte?
Sind es Wolken wonniger Düfte?
Wie sie schwellen, mich umrauschen,
soll ich athmen, soll ich lauschen?
Soll ich schlüfgen, untertauchen?
Süß in Düften mich verhauchen?
In dem wogenden Schwall
in dem tönenden Schall
In des Weltathems, wehenden All
Ertrinken, versinken, unbewusst

Höchste Lust

Wagner, Tristan and Isolde, “Love-death”

Softly and gently, see him smiling
How the eyes that open fondly,
see it, Friend?
Don’t you see?
Ever lighter, how he’s shining
Borne on high amongst the stars?
Don’t you see?
How his heart so bravely swells
Full and calm it throbs in his breast?
As from lips so joyfully mild,
sweet the breath that softly stirs
Friends! Look!
Don’t you feel and see it?
It is only I that hear this way
So wondrous and gentle
Joyously sounding, telling all things,
reconciling
Sounding from him, penetrating me,
rising upward swinging on itself
Echoes fondly around me ringing
Ever clearer, wafting round me,
are they waves of gentle breezes?
Are they clouds of gladdening sweet fragrance?
As they swell and murmur round me,
should I breathe them, should I listen?
Should I sip them, plunge beneath them?
Breathe my last amid their sweet smell?
In the billowy surge,
in the gush of sound
In the World’s Spirit’s, Infinite All
To drown now, sinking, unconscious, void of all thought

Highest Desire!

This is an excerpt from the third opera in the Ring of the Niebelungen, It is called Siegfried. The excerpt is from the end of the opera,, and it goes about 30 minutes. That is a long time to ask anyone to listen, but believe me, this is worth the effort. Siegfried is sung by Wolfgang Windgassen, and very well known heldentenor.

BRÜNNHILDE
Heil dir, Sonne!
Heil dir, Licht!
Heil dir, leuchtender Tag!
Lang war mein Schlaf;
ich bin erwacht.
Wer ist der Held, der mich erweckt’?

SIEGFRIED
(von ihrem Blicke und ihrer Stimme
feierlich ergriffen, steht wie festgebannt)
Durch das Feuer drang ich,
das den Fels umbrann;
ich erbrach dir den festen Helm:
Siegfried bin ich, der dich erweckt’.

BRÜNNHILDE
(hoch aufgerichtet sitzend)
Heil euch, Götter!
Heil dir, Welt!
Heil dir, prangende Erde!
Zu End’ ist nun mein Schlaf;
erwacht, seh’ ich:
Siegfried ist es, der mich erweckt!

SIEGFRIED
(in erhabenste Verzückung ausbrechend)
O Heil der Mutter, die mich gebar;
Heil der Erde, die mich genährt!
Daß ich das Aug’ erschaut,
das jetzt mir Seligem lacht!

BRÜNNHILDE
(mit größter Bewegtheit)
O Heil der Mutter, die dich gebar!
Heil der Erde, die dich genährt!
Nur dein Blick durfte mich schau’n,
erwachen durft’ ich nur dir!
(Beide bleiben voll strahlenden Entzückens
in ihren gegenseitigen Anblick verloren)
O Siegfried! Siegfried! Seliger Held!
Du Wecker des Lebens, siegendes Licht!
O wüßtest du, Lust der Welt,
wie ich dich je geliebt!
Du warst mein Sinnen,
mein Sorgen du!
Dich Zarten nährt’ ich,
noch eh’ du gezeugt;
noch eh’ du geboren,
barg dich mein Schild:
so lang’ lieb’ ich dich, Siegfried!

SIEGFRIED
(leise und schüchtern)
So starb nicht meine Mutter?
Schlief die minnige nur?

BRÜNNHILDE
(lächelnd, freundlich die Hand nach ihm ausstreckend)
Du wonniges Kind!
Deine Mutter kehrt dir nicht wieder.
Du selbst bin ich,
wenn du mich Selige liebst.
Was du nicht weißt,
weiß ich für dich;
doch wissend bin ich
nur – weil ich dich liebe!
O Siegfried! Siegfried! Siegendes Licht!
Dich liebt’ ich immer;
denn mir allein erdünkte Wotans Gedanke.
Der Gedanke, den ich nie nennen durfte;
den ich nicht dachte, sondern nur fühlte;
für den ich focht, kämpfte und stritt;
für den ich trotzte dem, der ihn dachte;
für den ich büßte, Strafe mich band,
weil ich nicht ihn dachte und nur empfand!
Denn der Gedanke – dürftest du’s lösen! –
mir war er nur Liebe zu dir!

SIEGFRIED
Wie Wunder tönt, was wonnig du singst;
doch dunkel dünkt mich der Sinn.
Deines Auges Leuchten seh’ ich licht;
deines Atems Wehen fühl’ ich warm;
deiner Stimme Singen hör’ ich süß:
doch was du singend mir sagst,
staunend versteh’ ich’s nicht.
Nicht kann ich das Ferne sinnig erfassen,
wenn alle Sinne dich nur sehen und fühlen!
Mit banger Furcht fesselst du mich:
du Einz’ge hast ihre Angst mich gelehrt.
Den du gebunden in mächtigen Banden,
birg meinen Mut mir nicht mehr!

(Er verweilt in großer Aufregung,
sehnsuchtsvollen Blick auf sie heftend)

BRÜNNHILDE
(wendet sanft das Haupt zur Seite
und richtet ihren Blick nach dem Tann)
Dort seh’ ich Grane,
mein selig Roß:
wie weidet er munter,
der mit mir schlief!
Mit mir hat ihn Siegfried erweckt.

SIEGFRIED
(in der vorigen Stellung verbleibend)
Auf wonnigem Munde weidet mein Auge:
in brünstigem Durst doch brennen die Lippen,
daß der Augen Weide sie labe!

BRÜNNHILDE
(deutet ihm mit der Hand nach ihren Waffen, die sie gewahrt)
Dort seh’ ich den Schild,
der Helden schirmte;
dort seh’ ich den Helm,
der das Haupt mir barg:
er schirmt, er birgt mich nicht mehr!

SIEGFRIED
Eine selige Maid versehrte mein Herz;
Wunden dem Haupte schlug mir ein Weib:
ich kam ohne Schild und Helm!

BRÜNNHILDE
(mit gesteigertem Wehmut)
Ich sehe der Brünne prangenden Stahl:
ein scharfes Schwert schnitt sie entzwei;
von dem maidlichen Leibe löst’ es die Wehr:
ich bin ohne Schutz und Schirm,
ohne Trutz ein trauriges Weib!

SIEGFRIED
Durch brennendes Feuer fuhr ich zu dir!
Nicht Brünne noch Panzer barg meinen Leib:
nun brach die Lohe mir in die Brust.
Es braust mein Blut in blühender Brunst;
ein zehrendes Feuer ist mir entzündet:
die Glut, die Brünnhilds Felsen umbrann,
die brennt mir nun in der Brust!
O Weib, jetzt lösche den Brand!
Schweige die schäumende Glut!

(Er hat sie heftig umfaßt: sie springt auf,
wehrt ihm mit der höchsten Kraft der Angst,
und entflieht nach der anderen Seite).

BRÜNNHILDE
Kein Gott nahte mir je!
Der Jungfrau neigten scheu sich die Helden:
heilig schied sie aus Walhall!
Wehe! Wehe!
Wehe der Schmach, der schmählichen Not!
Verwundet hat mich, der mich erweckt!
Er erbrach mir Brünne und Helm:
Brünnhilde bin ich nicht mehr!

SIEGFRIED
Noch bist du mir die träumende Maid:
Brünnhildes Schlaf brach ich noch nicht.
Erwache, sei mir ein Weib!

BRÜNNHILDE
(in Betäubung)
Mir schwirren die Sinne,
mein Wissen schweigt:
soll mir die Weisheit schwinden?

SIEGFRIED
Sangst du mir nicht,
dein Wissen sei
das Leuchten der Liebe zu mir?

BRÜNNHILDE
(vor sich hinstarrend)
Trauriges Dunkel trübt meinen Blick;
mein Auge dämmert, das Licht verlischt:
Nacht wird’s um mich.
Aus Nebel und Grau’n
windet sich wütend ein Angstgewirr:
Schrecken schreitet und bäumt sich empor!

(Sie birgt heftig die Augen mit beiden Händen)

SIEGFRIED
(indem er ihr sanft die Hände von den Augen löst)
Nacht umfängt gebund’ne Augen.
Mit den Fesseln schwindet das finstre Grau’n.
Tauch’ aus dem Dunkel und sieh:
sonnenhell leuchtet der Tag!

BRÜNNHILDE
(in höchster Ergriffenheit)
Sonnenhell leuchtet der Tag meiner Schmach!
O Siegfried! Siegfried!
Sieh’ meine Angst!
(Ihre Miene verrät, daß ihr ein anmutiges Bild vor die Seele tritt,
von welchem ab sie den Blick mit Sanftmut wieder auf Siegfried richtet)
Ewig war ich, ewig bin ich,
ewig in süß sehnender Wonne,
doch ewig zu deinem Heil!
O Siegfried! Herrlicher! Hort der Welt!
Leben der Erde! Lachender Held!
Laß, ach laß, lasse von mir!
Nahe mir nicht mit der wütenden Nähe!
Zwinge mich nicht
mit dem brechenden Zwang,
zertrümmre die Traute dir nicht!
Sahst du dein Bild im klaren Bach?
Hat es dich Frohen erfreut?
Rührtest zur Woge das Wasser du auf,
zerflösse die klare Fläche des Bachs:
dein Bild sähst du nicht mehr,
nur der Welle schwankend Gewog’!
So berühre mich nicht,
trübe mich nicht!
Ewig licht lachst du selig dann
aus mir dir entgegen,
froh und heiter ein Held!
O Siegfried! Leuchtender Sproß!
Liebe dich und lasse von mir:
vernichte dein Eigen nicht!

SIEGFRIED
Dich lieb’ ich: o liebtest mich du!
Nicht hab’ ich mehr mich:
o, hätte ich dich!
Ein herrlich Gewässer wogt vor mir;
mit allen Sinnen seh’ ich nur sie,
die wonnig wogende Welle.
Brach sie mein Bild, so brenn’ ich nun selbst,
sengende Glut in der Flut zu kühlen;
ich selbst, wie ich bin,
spring’ in den Bach:
o, daß seine Wogen mich selig verschlängen,
mein Sehnen schwänd’ in der Flut!
Erwache, Brünnhilde!
Wache, du Maid!
Lache und lebe, süßeste Lust!
Sei mein! Sei mein! Sei mein!

BRÜNNHILDE
(sehr innig)
O Siegfried! Dein war ich von je!

SIEGFRIED
(feurig)
Warst du’s von je, so sei es jetzt!

BRÜNNHILDE
Dein werd’ ich ewig sein!

SIEGFRIED
Was du sein wirst, sei es mir heut’!
Faßt dich mein Arm,
umschling’ ich dich fest;
schlägt meine Brust
brünstig die deine;
zünden die Blicke,
zehren die Atem sich;
Aug’ in Auge, Mund an Mund:
dann bist du mir,
was bang du mir warst und wirst!
Dann brach sich die brennende Sorge,
ob jetzt Brünnhilde mein?

(Er hat sie umfaßt)

BRÜNNHILDE
Ob jetzt ich dein?
Göttliche Ruhe rast mir in Wogen;
keuschestes Licht lodert in Gluten:
himmlisches Wissen stürmt mir dahin,
Jauchzen der Liebe jagt es davon!
Ob jetzt ich dein?
Siegfried! Siegfried!
Siehst du mich nicht?
Wie mein Blick dich verzehrt,
erblindest du nicht?
Wie mein Arm dich preßt,
entbrennst du mir nicht?
Wie in Strömen mein Blut entgegen dir stürmt,
das wilde Feuer, fühlst du es nicht?
Fürchtest du, Siegfried,
fürchtest du nicht das wild wütende Weib?

(Sie umfaßt ihn heftig)

SIEGFRIED
(in freudigem Schreck)
Ha! Wie des Blutes Ströme sich zünden,
wie der Blicke Strahlen sich zehren,
Wie die Arme brünstig sich pressen, –
kehrt mir zurück mein kühner Mut,
und das Fürchten, ach!
Das ich nie gelernt,
das Fürchten, das du mich kaum gelehrt:
das Fürchten, – mich dünkt –
ich Dummer vergaß es nun ganz!

(Er hat bei den letzten Worten Brünnhilde
unwillkürlich losgelassen)

BRÜNNHILDE
(im höchsten Liebesjubel wild auflachend)
O kindischer Held!
O herrlicher Knabe!
Du hehrster Taten töriger Hort!
Lachend muß ich dich lieben,
lachend will ich erblinden,
lachend zugrunde gehn!
Fahr’ hin, Walhalls leuchtende Welt!
Zerfall in Staub deine stolze Burg!
Leb’ wohl, prangende Götterpracht!
End’ in Wonne, du ewig Geschlecht!
Zerreißt, ihr Nornen, das Runenseil!
Götterdämm’rung, dunkle herauf!
Nacht der Vernichtung, neble herein!
Mir strahlt zur Stunde Siegfrieds Stern;
er ist mir ewig, ist mir immer,
Erb’ und Eigen, ein’ und all’:
leuchtende Liebe, lachender Tod!

SIEGFRIED
Lachend erwachst du Wonnige mir:
Brünnhilde lebt, Brünnhilde lacht!
Heil dem Tage, der uns umleuchtet!
Heil der Sonne, die uns bescheint!
Heil der Welt, der Brünnhilde lebt!
Sie wacht, sie lebt,
sie lacht mir entgegen.
Prangend strahlt mir Brünnhildes Stern!
Sie ist mir ewig, ist mir immer,
Erb’ und Eigen, ein’ und all’:
leuchtende Liebe, lachender Tod!

(Brünnhilde stürzt sich in Siegfrieds Arme)

(Der Vorhang fällt.)

BRUNNHILDE:
Hail, bright sunlight!
Hail, fair sky!
Hail, O radiant day!
Long was my sleep;
but now I wake:
Who is the man
wakes me to life?

SIEGFRIED:
(deeply moved by her look
and her voice, stands as if
rooted to the spot)

I have braved the dangers
baking around your rock;
from your head I unclasped the helm;
Siegfried wakes you,
brings you to life.

BRUNNHILDE:
(sitting straight up)

Gods, hear me!
Hear me, world!
Hear me, glorious nature!
My sleep is at an end;
awake, I see
Siegfried! Siegfried
has brought me life!

SIEGFRIED:
(breaking out
in ecstasy)

I bless my mother,
giving me birth!
bless the earth
that gave me my strength!
Now I behold those eyes,
bright stars which laugh on my joy!

BRUNNHILDE:
(in impassioned accents)

I bless your mother,
giving you birth!
bless the earth
that gave you your strength!
Your eyes alone could behold me,
my heart to you alone wakes!

(Each remains lost in radiant, rapt contemplation
of the other.)

Siegfried! Siegfried!
Glorious hero!
Victorious conqueror,
conquering light!
O learn from me, joy of the world,
how I have always loved you!
You were my gladness,
my cares as well!
Your life I sheltered,
in Sieglinde’s womb;
before she had borne you,
I was your shield.
So long I have loved, Siegfried!

SIEGFRIED:
(softly and shyly)

My mother is alive, then?
Sleep enfolded her here?

BRUNNHILDE:
(smiles, and stretching out her hand to
him affectionately)

O innocent child!
Nevermore you’ll look on your mother.
But we are one,
if you can grant me your love.
What you would learn,
learn it from me;
for wisdom fills my soul,
now that I love you!
O Siegfried! Siegfried!
conquering light!
I loved you always,
for I divined
the thought that Wotan had hidden,
guessed the secret thought
I dared not even whisper;
I did not shape it,
rather I felt it;
and so I fought,
urged by that deed,
when I defied the god
who conceived it;
and then I suffered,
slept on that rock,
for that thought still secret,
that thought I felt!
Know what that thought was;
ah, you can guess it!
That thought was my love for you!

SIEGFRIED:
Ah, glorious song,
enchanting to hear;
but yet the meaning is dark.
I can see your eyes
that shine so bright;
I can feel your warm
and fragrant breath;
I can hear your song
so clear and sweet:
but what your singing can mean,
how can I understand?
You sing of the past,
but how can I listen,
while I have you beside me,
see and feel you?
In bonds of fear
I have been bound:
from you alone
could I learn how to fear.
Since you have bound me
in powerful fetters,
give me my freedom again!

(He remains in profound agitation, directing on
her a look of yearning.)

BRUNNHILDE:
(gently turns her head aside and looks
towards the wood )

And there is Grane,
my sacred horse;
he grazes in gladness
where once he slept!
Like me, to Siegfried he wakes.

SIEGFRIED:
(remaining in the same position)

My eyes are grazing
on pastures more lovely;
with passionate thirst
my lips too are burning,
for they long to graze where my glance does!

BRUNNHILDE:
(points to her weapons, which she now
perceives)

And there is my shield
that sheltered heroes;
beside it the helmet
that hid my head.
They shield, they hide me no more!

SIEGFRIED:
Now a glorious maid
has wounded my heart;
wounds in my head
were struck by that maid:
I came with no shield or helm!

BRUNNHILDE:
(with increasing sadness)

And there is the steel
that guarded my breast.
A shining sword
cut it in two,
when the maid was stripped
of all her defence.
I have no defence, no shield;
quite unarmed, a sorrowing maid!

SIEGFRIED:
Through furious fire
I fared to your rock;
no breastplate, no armour
guarded my breast;
the flames have broken through
to my heart.
My blood’s ablaze
and burns in my breast;
a passionate fire
within me is kindled;
that blaze which guarded
Brünnhilde’s rock
now flames fiercely in my breast!
O maid, you started the fire!
You can extinguish the flame!

(He has embraced her ardently. She springs up,
repulses him with the utmost strength of terror, and
flies to the other side.)

BRUNNHILDE:
No god dared to come near!
The heroes bowed
and knelt to the maiden:
holy came she from Walhall.
Sorrow! Sorrow!
Woe for my shame,
how keen my disgrace!
And he who wakes me
deals me the wound!
He has broken breastplate and helm:
Brünnhilde am I no more!

SIEGFRIED:
You’re still to me
that slumbering maid;
Brünnhilde’s sleep
still binds her fast.
Awaken, you are my bride!

BRUNNHILDE:
(intoxicated)

My mind’s in confusion,
my reason sways:
must all my wisdom fail me?

SIEGFRIED:
You said
that all your wisdom came
by the light of your love for me.

BRUNNHILDE:
(staring in front of her)

Shadows and darkness
close on me now.
My eyes are blinded,
my sight grows dim.
Night falls around.
From darkness and gloom
wildly my fears
seem to seize on me.
Dreadful horrors
arise in the dark!

(Impulsively she covers
her eyes with her hands.)

SIEGFRIED:
(gently removing
her hands from her eyes)

Night enfolds
those eyes you’ve hidden.
When I free them
all gloomy fears depart.
Rise from the darkness, and see:
bright as the sun, here shines the day!

BRUNNHILDE:
(profoundly agitated )

Bright as the sun
shines but the day of my shame!
O Siegfried! Siegfried!
See my dismay!

(Brünnhilde’s expression reveals
that a pleasing idea has come to
her mind, and at this she turns again
and looks tenderly at Siegfried.)

Oh! I cared always.
Oh! I shall always
care with sweet,
warm, tender longing
yes, always for your dear life!
O Siegfried,
glorious hero!
Wealth of the world!
Fair, laughing hero!
Light of the earth!
Leave, ah, leave,
leave me in peace!
Do not come near me
with passionate frenzy,
do not pursue me
with masterful might,
or else you’ll destroy all our love!
You’ve seen your face
in the shining stream?
And it delighted your eyes?
But when that water
is stirred by a wave,
your smiling reflection
breaks and is gone;
your face greets you no more
when that shining stream is disturbed!
So disturb me no more,
trouble me not!
Ever bright,
may you ever see
in me your reflection,
brave and smiling and fair!
O Siegfried!
Laughing youth!
Love yourself,
and leave me in peace;
destroy not this maid who’s yours!

SIEGFRIED:
I love you:
did you but love me!
Mine I am no more:
were you but mine!
A sea of enchantment
flows around;
with all my senses
I see alone
those surging, glorious billows.
Though in the deep
I may not see my face,
burning, I long
for those cooling waters;
and now, as I am,
leap in the stream
if only those waves
could engulf me forever,
my yearning would fade in the flood!
Awaken, Brünnhilde!
Waken, O maid!
Live in laughter,
sweetest delight.
Be mine! Be mine! Be mine!

BRUNNHILDE:
(with intensity)

O Siegfried! Yours
I’ve always been!

SIEGFRIED:
(ardently)

If you were mine,
be mine again!

BRUNNHILDE:
Yours ever
I shall be!

SIEGFRIED:
If you’ll be mine,
be so today!
When in my arms
I hold you embraced,
feeling your glance,
hearing beside me,
joining our glances,
sharing one single breath,
eyes together,
mouth to mouth:
then I shall know
that you are truly mine!
End my doubts, let me now be sure
that now Brünnhilde’s mine!

(He has embraced her.)

BRUNNHILDE:
That I am yours?
Godly composure
change into wildness;
virginal light
flare into frenzy;
heavenly wisdom
fly to the winds:
love, and love alone
inspires all my heart!
That I am yours?
Siegfried! Siegfried!
Can you not see?
When my eyes blaze on you,
then are you not blind?
When my arm’s embrace
not set you on fire?
By the heat of my blood
in its passionate surge,
a fire is kindled
can you not feel?
Tell me then, Siegfried,
do you not fear
this wild, passionate maid?

(She embraces him passionately.)

SIEGFRIED:
(in joyous terror)

Ha!
In the fire our blood has kindled,
in the flames that glow from our glances,
in our burning, ardent enchantments,
I find again
my boldness of heart,
and what fear is, ah!
I have failed to learn;
what fear is, not even
you can teach!
My fear, I find,
has faded and gone like a dream!

(At the last words he has involuntarily released
Brünnhilde.)

BRUNNHILDE:
(laughing wildly in an outburst of
extreme joy)

O radiant youth!
O glorious hero!
My proudly fearless,
brave, noble boy!
Laughing I shall love you,
laughing, welcome my blindness,
laughing, let us be lost together,
with laughter die!
Farewell, Walhall’s
bright glittering world!
Your glorious halls
now may fall to dust!
Farewell, proud, radiant,
godly race!
End in joy,
you eternal clan!
And rend, O Norns,
that rope you weave!
Gods may sink
to eternal night!
Twilight and darkness
seize all the clan!
I live by the light
of Siegfried’s bright star!
He’s mine forever,
he is my joy,
my wealth, my world,
my one and all!
Light of our loving,
laughter in death!

SIEGFRIED:
Laughing, you wake
in gladness to me!
Brünnhilde lives,
Brünnhilde laughs!
Blessed the days
that shines around us!
Blessed the sun
that lights our way!
Blessed the light
that dispels the night!
Blessed the world
where Brünnhilde lives!
She wakes, she lives,
she greets me with laughter.
All my light
in Brünnhilde’s star!
She’s mine forever,
she is my joy,
my wealth, my world,
my one and all!
Light of our loving,
laughter in death!

(Brünnhilde throws herself into Siegfried’s arms.
The curtain falls.)

Richard Strauss, “Die Nacht”, op. 10, no.3

Aus dem Walde tritt die Nacht,
Aus den Bäumen schleicht sie leise,
Schaut sich um in weitem Kreise,
Nun gib Acht!

Alle Lichter dieser Welt,
Alle Blumen, alle Farben
Löscht sie aus und stiehlt die Garben
Weg vom Feld.

Alles nimmt sie, was nur hold,
Nimmt das Silber weg des Stroms
Nimmt vom Kupferdach des Doms
Weg das Gold.

Ausgeplündert steht der Strauch:
Rücke näher, Seel’ an Seele,
O die Nacht, mir bangt, sie stehle
Dich mir auch.

Richard Strauss, “Night”, op. 10, no. 3

Night steps from the woods,
Slips gently from the trees,
Gazes about her in circles,
Now pay attention!

All the lights of this world,
All the flowers, all the colors
She extinguishes and steals the sheaves
From the field.

She takes all that is lovely,
Takes the silver from the stream,
Takes from the gold from the cathedral’s dome.

The shrub stands plundered:
Move closer, soul to soul,
Ah the night, I fear, will steal
You too from me.

Martha Mödl
March 22, 1912 – December 16, 2001

Martha Mödl was renowned as one of the most compelling singing actresses of the 20th century. Her appearance in a wide variety of parts, but in particular in the heroic roles in Wagner’s operas, won wide acclaim over a career that lasted more than 50 years; she was still appearing in small character roles when in her 80s.

Mödl was born in Nuremberg, where she studied at the music conservatory. She began her career as a mezzo, engaged first at Remscheid, then at Düsseldorf, where she sang mezzo roles such as Dorabella, Octavian, the Composer in Ariadne auf Naxos, Eboli and Carmen. It was in the last-named role that she first appeared at Covent Garden in the 1949-50 season, and was praised for her individual interpretation.

In 1949 she joined the Hamburg Opera, where she sang both mezzo and soprano parts. She also sang a riveting Lady Macbeth in Verdi’s opera at Berlin in 1950, a souvenir of which can be heard on disc.

She was a favorite at the Vienna State Opera, where she sang Leonore in Fidelio at the reopening of the war-damaged house in 1955, and Karajan invited her to sing Klytemnestra in Strauss’s Elektra at the Salzburg Festival in 1964, with her great contemporary and friend Astrid Varnay in the title role. This is also preserved on disc, and was another role she recorded under Furtwängler’s baton.

She came to international recognition in the first postwar staging of Wagner’s Parsifal (1951) at the Bayreuth Festival. The staging by the composer’s grandson Wieland stripped the work of much of the clutter that had encumbered prewar productions and presented it, on a bare stage, as psychological drama.

A key element in this achievement was Mödl’s searing portrayal of the temptress Kundry, as riveting in her seductive guise as in her remorse. Much of that is conveyed by voice alone in the recording of the event. She was undoubtedly helped in her reading by the collaboration with the great Wagnerian conductor Hans Knappertsbusch.

Mödl was just as impressive the following year at Bayreuth in Wieland’s equally revelatory Tristan und Isolde, this time conducted by Karajan.

As Brünnhilde, in The Ring, she was hardly less effective, though the long role sorely tested a voice that could at times be intractable.

By the end of the 1950s, the strain of singing her heavy repertory began to tell on her voice, and she wisely returned to mezzo territory. In that guise she made her debut at the Metropolitan in New York in the 1959-60 season as the Nurse in Strauss’s Die Frau ohne Schatten, another role in which her extraordinary powers as an actress were to the fore, as they were again as Klytemnestra in the same composer’s Elektra.